Der „Bau“-Wagen

In Jugend und Juniorenby Oliver_Denk

Der AmSC erfreut sich, im Gegensatz zu vielen andern Vereinen am See, bei den Optimisten einer regen Nachfrage. Annähernd dreißig Kinder aufgeteilt in 2-3 Trainingsgruppen finden sich über die warme Jahreszeit jeden Freitagnachmittag am Clubgelände in der südlichen Seestraße ein.

So schön die große Anzahl an Nachwuchsseglern auch ist, es hat auch zur Konsequenz, dass die Lagerungsmöglichkeiten für die Boote selbst als auch für die zugehörigen Segel erweitert werden müssen. Beim Frühjahrsarbeitsdienst wurden bereits die Holzgestelle zur Lagerung der Opti-Boote deutlich erweitert.

Mehr als 20 Segel können nicht auf der Empore im Clubhaus gelagert werden. Für die Segel hatten wir im Winter deshalb einen alten Bauwagen vom Bauunternehmen Krämmel als Sachspende erhalten, dessen Dach in einem Wintersturm Schaden genommen hatte. Mit Hilfe von Gunter Letsch‘s alten Armee-Volvo wurde er auf das Clubgelände geschafft. Die erste genau Analyse des Aufbaus hat jedoch gezeigt, dass er nicht hoch genug für die OPTI-Masten war und zum anderen keinen schönen Anblick darstellte.

So reifte so langsam die Erkenntnis, dass am besten der gesamte Aufbau abgerissen und entsorgt wird um auf dem Fahrgestellt den Wagen neu aufzubauen. Nach 2 Monaten planen und evaluieren, gab dann der Vorstand in seiner Juni-Sitzung grünes Licht für den „Neubau“.

Am Anfang stand der Abriss. Alles musste zersägt und in den Container am Parkplatz gebracht werden. Unser Zimmermann Gunter übernahm die Detailplanung und organisierte die notwendigen Baumaterialien. Am 4./ 5. August ging es dann los und der Neuaufbau wurde bei schönstem Sonnenschein in Angriff genommen. Wie den Bildern zu entnehmen ist, hatten alle Beteiligten viel Spaß daran. Am Ende stand das Dach und ein Anfang an der Fassade war geschafft.

Die Arbeiten ruhten dann im August bedingt durch die Tatsache, dass die meisten inklusive ich selbst im Urlaub waren. Anfang September ging es dann weiter und in einem Hauruckverfahren konnten die Wände gerade noch vor einem heranziehenden Gewitter geschlossen werden.

Spannend war auch die Installation der neuen Schiebetür im Norden. Drei „Studierte“ mussten erst einmal 1.5 Stunden rechnen bevor klar war, wie die Aufhänger platziert werden müssen, damit eine 1,25 m breite Tür bei einer Laufschiene von 2 m sich auch vollständig öffnen und schließen lässt.

Kurz vor dem diesjährigen OPTI-Teller war er fertig gestellt und wird dem AmSC in den nächsten Jahren hoffentlich gute Dienste erweisen.

Nahezu alle Opti-Eltern haben sich beim Abriss und Bau des Wagens beteiligt. An dieser Stelle ein herzliches Danke schön. Besonderer Dank gebührt jedoch den Familien Fahrbach und Mücke, sowie natürlich unserem Zimmermeister Gunter.

Olli Denk (Beisitzer Jugend)