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SUMMARY:Ammerlander 420er/Störtebeker Preis 2023
DESCRIPTION:   Am 15. und 16. Juli 2023 fand der Störtebeker Preis und der Ammerlander 420er statt. Die Meldezahlen entwickelten sich im Vorfeld gut, 17 420er und ganze 28 Korsare hatten sich für diese Regatta angemeldet. Deshalb herrschte am Samstagvormittag reges Treiben auf dem Clubgelände. Auf dem See war das Gegenteil der Fall. Die Windprognose hatte sich leider bewahrheitet und der See war spiegelglatt. Nach der Steuerleutebesprechung um 10.45 Uhr tat sich erst mal zwei Stunden nichts. Der erste Start wäre für 12 Uhr geplant gewesen, aber daran war nicht zu denken. Der dann etwas später aber doch aufkommende Ostwind machte Hoffnung auf mehr und so konnten wir eine erste Wettfahrt starten. Alle waren brav und wir kamen ohne Fehlstart aus. Wie für Ostwind üblich variierte die Windstärke und -richtung erheblich und die gewieften Taktiker mit gutem Riecher für den nächsten Dreher waren klar im Vorteil. Bei den 420ern war das Feld anfangs extrem eng beisammen. Das sah alles sehr gut aus und zwischenzeitlich schienen drei oder vier kurze Wettfahrten möglich. Allerdings schlief der Wind immer mehr ein. Die Korsare schafften gerade noch so einen seriösen Zieleinlauf. Die 420er hatten weniger Glück und hungerten sich weit auseinander gezogen irgendwie ins Ziel.\nFür weitere Wettfahrten reichte der Wind dann leider nicht mehr. Wieder am Ufer angekommen gingen die meisten erst mal ausgiebig baden. Es sah ein bisschen aus wie am Strand von Rimini. Viel Sonne, warmes Wasser, viele gut gelaunte Segler – nein, ein verlorenes Wochenende war es auch ohne Wind nicht.\nDer Sonntag ging ganz früh erstmal mit Regen und Wind los. Später war davon nichts mehr zu sehen und Wolken und Sonne wechselten sich ab. Leider ganz ohne Wind. Dann kam Wettfahrtleiters Alptraum: der „Ein-bissl-mehr-als-nix“-Wind. Der See kräuselt sich aber zum Segeln reicht es nicht. Warten oder raus fahren, wie man es macht, ist es verkehrt. Wir haben es dann nach ausgiebiger Überlegung probiert. Genutzt hat es leider nicht, wir mussten unverrichteter Dinge wieder in den Hafen zurückkehren.\nDie Siegerehrung fand um 15.30 Uhr statt. Die Gewinner bei den Korsaren waren Theresa und Max Heilingbrunner und bei den 420ern Benjamin Häufele und Carlo Albani vom BYC.\nVielen Dank allen Helfern an Land und auf dem Wasser.\nFlorian Geigl, Wettfahrtleiter\n
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